"Ach wie hab ich dich lieb"...

MIt diesen Worten wird der Goldammer gerne übersetzt. Doch warum findet der Gesang der Goldammer Platz auf der Startseite des LPV? Ganz einfach: Sie ist eine von zahreichen Vogelarten, die momentan ihre Nester in den Hecken oder am Boden der offenen und halboffenen Freiflächen im NSG Exerzierplatz/Erlangen bauen. Daher gehört der Exerzierplatz vom 15.03. bis zum 31.07. ganz den Vögeln, die in diesem Zeitraum bei der Brut und der Aufzucht der Jungvögel nicht gestört werden dürfen.

Während der Brutzeiten sind die Bodenbrüter besonders störungsempfindlich: würden sie durch vorbeiziehende Fußgänger oder umherschnüffelnde Hunde regelmäßig gestört und wenn auch unbeabsichtigt vom Nest aufgescheucht, gäben sie ihr Gelege auf. Eine erfolg-reiche Fortpflanzung wäre damit ausgeschlossen und seltene, sogar bedrohte Vogelarten, wie z. B. Heidelerche oder Baumpieper könnten keine stabilen Populationen ausbilden.
Aus diesem Grund müssen alle Besucher im gesamten Naturschutzgebiet zwischen dem 15. März und dem 31. Juli auf den offiziellen Wegen bleiben. Ebenso müssen Hunde in dieser Zeit angeleint sein.


Um den Besuchern die Unterscheidung zwischen den ganzjährig freigegebenen Wegen und den während der Vogelbrutzeit gesperrten Trampelpfaden zu erleichtern, stellt das Umweltamt der Stadt Erlangen an den entsprechenden Stellen Schilder auf. Zusätzlich wird mit auf dem Boden aufgesprühten Hinweisen auf das Wegegebot aufmerksam gemacht. Dazu gab es zusammen mit Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und Volker Rückel vom Umweltamt Erlangen einen Pressetermin, bei welchem die Beiden selbst Hand anlegten und Markierungen sprühten.


Die Stadt Erlangen und der Landschaftspflegeverband Mittelfranken bitten um Verständnis und Einhaltung der Regeln, damit sich die Besucher auch in Zukunft am Gesang der nächs-ten Vogelgenerationen erfreuen können.

 

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