Auf die Spur eines Wasserdrachen...

Auf der Spur eines Wasserdrachens

Auf die Spur eines Wasserdrachens begaben sich einige Naturentdecker zusammen mit Klaus Fackler und Claudia Beckstein und versuchten so den Geheimnissen des Kammmolches näher zu kommen. Dabei ging es auf rund 3,5 km entlang des Kalrsgraben in Graben bei Treuchtlingen. Der Karlsgraben ist somit nicht nur ein Bauwerk von großer kulturhistorischer Bedeutung, er ist auch ein Lebensraum für zahlreiche heimische Amphibienarten. Eine davon ist der vom Aussterben bedrohte Kammmolch. Wie viele andere Amphibienarten leidet der Kammmolch unter dem Schwund von Lebensräumen und der Zerstörung noch bestehender. Er bevorzugt Kleingewässer. Durch Zuschüttung und  Eintrag von Müll und Umweltgiften, aber auch durch vermehrte Düngeeinträge wird das Leben der Kammmolche immer schwerer und die Bestände gehen deutlich zurück. Der Karlsgraben ist im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein wichtiger Rückzugsort für den Kammmolch. Zusammen mit dem Naturpark-Infozentrum der Stadt Treuchtlingen hat der Landschaftspflegeverband diese urtümliche Art in den Fokus gerückt. Im Rahmen des Ärtenprojektes Gelbbauchunke und Kammmolch, welches vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gefördert wird, widmet der LPV sein Augenmerk auf diese beiden Arten. Im Rahmen von Führungen, Maßnahmen und Infotafeln arbeitet der LPV dabei mit vielen Partnern zusammen um diese beiden bedrohten Arten zu schützen und ihre Lebensräume im Landkreis zu erhalten und zu vergrößern.

 

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