Neuer Wohnraum für Zauneidechsen

Im Rahmen eines von der Regierung von Mittelfranken geförderten Biodiversitätsprojekts legte der Landschaftspflegeverband in Fürth in unmittelbarer Nähe des Main-Donau-Kanals zwei kleine Eidechsenhabitate an. Zauneidechsen, die entlang des Kanals noch relativ häufig vorkommen, benötigen bestimmte Lebensraumelemente. Dazu gehören Plätze zum Sonnen, wie die hier aufgeschütteten Sandsteine. Dort können die kleinen wechselwarmen  Reptilien morgens "auf Betriebstemperatur kommen".

Grabfähiger Untergrund, z.B. eine Sandfläche, wird gerne zur Eiablage genutzt. Versteckmöglichkeiten zwischen Steinen oder unter Büschen sind ebenfalls wichtig. Nur wenn diese Elemente zusammen kommen und zudem noch genügend Nahrung in Form von Insekten, Schnecken und Würmern vorhanden ist, haben die Zauneidechsen eine Chance zum Überleben. Die Zauneidechse ist wegen ihrer Seltenheit europaweit geschützt.

Das Projekt "Biotopverbund am Main-Donau-Kanal" der Regierung von Mittelfranken will die Lebensräume von Tieren und Pflanzen entlang der Kanalachse miteinander vernetzen und sie ökologisch optimieren. Dabei arbeitet der Landschaftspflegeverband Mittelfranken, im Auftrag der Höheren Naturschutzbehörde, mit den beiden LPVen in Nürnberg und Schwabach eng zusammen.

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