Röntgenblick in den Boden

Kann man den Boden röntgen wie den menschlichen Körper? Man kann! Wie genau das funktioniert, damit haben sich die Grundschüler der Astrid-Lindgren-Schule Gnotzheim beschäftigt. Im Rahmen des Projekts boden:ständig besuchten Klaus Fackler und Diana Schmidt (beide LPV) die Kinder der offenen Ganztagesschule. Mit dabei waren auch Alexander Zwicker und Jakob Meier vom Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken (ALE). Das ALE hat boden:ständig initiiert und setzt das Projekt gerade weiter um. 2018 ist zudem ein Jubiläumsjahr für den Freistaat Bayern - 100 Jahre Freistaat. Auch dieser Anlass wurde in Gnotzheim gefeiert. Boden:ständig kümmert sich um den Erosionsschutz rund um den Hahnenkammsee. Was dabei der Boden für eine Rolle spielt, das haben die Gnotzheimer Kinder erforscht. Die steilen Hanglagen sind ein Paradies für die Erosion. Dabei wird Erdmaterial in die Gewässer und am Ende in den Hahnenkammsee gespült. Doch nicht jeder Boden ist gleich. Den Unterschied zwischen Sand, Lehm und Ton fanden die Kinder sehr schnell heraus. Das es bei der Bodenkunde auch mal schmutzig zugeht konnten alle Beteiligten schnell feststellen. Bei der Fühlprobe durften die Kinder verschiedene Böden erfühlen. Das "Röntgengerät" lieferte die letzten Informationen. Mit Bohrstock und Hammer ausgerüstet untersuchten sie den Boden vor ihrer Schule. Sowohl Schulleiterin Frau Claus als auch die Mitarbeiter des ALE und LPV zeigten sich von der Aktion begeistert. Den Kindern sah man die Freude an - vor allem an den schmutzigen Händen und den strahlenden Gesichtern dazu.


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