Schäferazubis treffen Landschaftspflege

Die Schäferazubis aus Triesdorf konnten bei einem Besuch der Schäferei Neulinger die Zusammenarbeit zwischen Landschaftspflegeverband und der Schäferei von allen Facetten beleuchten und kamen zu einem eindeutigen Ergebnis: Der LPV ist ein wichtiger Partner!

Aktuell erlernen in Triesdorf 22 junge Menschen den Beruf des Schäfers. Alle zwei Jahre organisiert die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) einen Landschaftspflegetag. Bereits 2014 konnten die Auszubildenden die Schäferei Neulinger besichtigen und auch dieses Jahr fand ein reger Austausch zwischen allen Beteiligten statt.

Schäfer Neulinger und Jasmin Kriegbaum vom Landschaftspflegeverband stellten ihre gemeinsame Arbeit vor. Die Zusammenarbeit stellt für beide Seiten eine klassische "Win-Win"-Situation dar: Der Landschaftspflegeverband möchte die enorme Artenvielfalt auf den Magerrasen erhalten und eine nachhaltige Nutzung der Flächen gewährleisten. Mit Hilfe des Landschaftspflegeverbandes können verbuschte Weideflächen wieder freigestellt werden und bestehende Weideflächen mit Hilfe von Fördergeldern optimiert werden.

Dank verschiedener Projekte wie die Vermarktungsinitiative Almtühltaler-Lamm, BayernNetzNatur-Projekte oder das Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten kann der LPV auch bei Vermarktungs-, Tränke- oder Pferchproblemen den Schäfern unter die Arme greifen.
Weiterhin erfolgt über die Projekte ein beachtlicher Teil an Öffentlichkeitsarbeit, um die Akzeptanz der Schäfer in der Öffentlichkeit zu fördern und um die Öffentlichkeit auf verschiedene Probleme, wie die fehlende Herbstweide o.ä. aufmerksam zu machen.

Das diese Zusammenarbeit auch schmeckt bewies Schäfer Neulinger  mit verschiedenen Spezialitäten vom Altmühltaler Lamm, anschließend ging es noch an den Zimmerner Hang, wo die Landschaftspflege auf einer Wachholderheide noch in ihrer praktischen Form untersucht wurde.

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© Landschaftspflegeverband Mittelfranken