Baggerarbeiten zeigen Wirkung

Seit vier Jahren legt der Landschaftspflegeverband im Wiesmet verstärkt neue Flachmulden an und optimiert bestehende Mulden, um bessere Brutbedingungen für die wiesenbrütenden Vogelarten im Altmühltal zu schaffen. Dies ist auch in Anbetracht des Klimawandels immer wichtiger, denn das einst feuchte Wiesmet ist inzwischen gerade in der Brutzeit oft zu trocken für Brachvogel und Kiebitz. Das Anlegen von neuen Feuchtmulden und das Abflachen von Gräben schafft die notwendigen Feuchtzonen für diese inzwischen hochbedrohten Vogelarten. Gerade das Wiesmet hat hier eine bayernweit wichtige Verantwortung, um diese Lebensgemeinschaft der Feuchtwiesen auch für künftige Generationen sichern zu können. So konnten auch im letzten Jahr im Wiesmet wieder Feuchtmulden für Brachvogel und Kiebitz angelegt werden. Im Auftrag des Wasserwirtschaftsamtes wurden auf 15 staatlichen Ausgleichsflächen rund 60 Mulden neue angelegt oder bestehende nachgearbeitet. Bereits in den Vorjahren wurden auf Flächen der Naturschutzverbände, der Kommunen und des Freistaates Bayern bereits rund 300 Mulden für die Vogelwelt geschaffen und verbessert. Bei der derzeitigen Wassersituation sind die Mulden gut mit Wasser gefüllt und damit eine wichtige Attraktion für die gesamte Vogelwelt. Bleibt zu hoffen, dass das Wiesmet im laufenden Jahr ausreichend feucht bleibt, dass Brachvogel und Co ihre Jungen gut aufziehen können, aber auch die über 150 Landwirte, die am Projekt „Wiesmet“ mitarbeiten, einen guten Heuertrag nach Hause fahren können.

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