Heudrusch im Wiesmet

Klappertopf- und Wiesenknopf-Samen waren die Zielarten bei der Heudrusch im Wiesmet. Ausgestattet mit einem über 40 Jahre alten Mähdrescher konnte es losgehen. Dazu hatte der Landwirt die artenreiche Wiese gemäht und das Mähgut auf Schwad gelegt, um es antrocknen zu lassen. Anschließend drusch der Mähdrescher das Mähgut. Dank der richtigen Einstellung von Sieben und Wind konnte ein hoher Anteil von Samen gewonnen werden. Besonders im Fokus standen Klappertopf- und Wiesenknopf-Samen. Beide Pflanzen sind auf der extensiv genutzten Ausgleichsfläche des Freistaats Bayern zahlreich zu finden. Das gesammelte Material wird vom WWA Ansbach demnächst auf umgestalteten Flächen an der Altmühl bei Unterasbach wieder ausgebracht, damit auch hier vielfältige Wiesen wieder entwickelt werden. Der Landschaftspflegeverband organisiert und begleitet Heudrusch-Aktionen im Wiesmet seit vielen Jahren im Rahmen des BNN-Projektes Wiesmet mit Nesselbachtal und Steingraben-Seeleinsgraben.


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